"Leute kommt zum Zirkuszelt"...Sommerfest 2019

Wenn man an Sommerfest denkt, kommen einem sofort Gedanken, wie schönes Wetter, Sonnenschein, gute Laune, nette Gespräche, entspanntes Zusammensein, leckeres Essen und lustige Spiele in den Sinn. Und nicht nur das hat unser diesjähriges Sommerfest der KITA ausgemacht, sondern vor allem auch die Vorfreude der Kinder auf einen besonderen Tag und die Aufregung vor der bevorstehenden Zirkusaufführung.
Denn an diesem Tag wurden die Eltern und Verwandten zur Vorstellung des Zirkus Popcorn eingeladen. Hier gab es Akrobaten, die mit ihren turnerischen Fähigkeiten begeisterten, Pferde, die durch die Manege galoppierten und sogar Sprünge wagten, Zauberer, die uns zum Staunen brachten, Clowns, die für Lachen sorgten, eine gefährliche Raubtiershow und Seiltänzer, die sich anmutig über das gespannte Seil bewegten. Es war eine rundum gelungene Aufführung, die zeigte, wie viel Mühe und Energie, aber auch wie viel Spaß in der Vorbereitung steckten, welche die Kinder mit ihren eigenen Ideen bereicherten. Und der Name des Zirkus war Programm, Popcorn durfte im Anschluß an die Vorstellung auf keinen Fall fehlen. Und so sorgte der Förderverein mit einer eigens geliehenen Popcornmaschine den ganzen Nachmittag für frisches, leckeres Popcorn. Die Kinder und auch die Erwachsenen standen ein ums andere Mal Schlange. Von frischem Popcorn kann man eben nur schwer genug bekommen.  


  

Juhu...es geht auf Abschlussfahrt!

Am 24. und 25. Mai standen für unsere Vorschulkinder ganz besondere und unvergessliche Tage an, die Abschlussfahrt nach Hohensolms, die ganz im Zeichen der Ritter stand und schon seit Wochen, bei manchen Kindern sogar seit Jahren sehnlichst erwartet wurde. Schon in den Wochen vorher haben sich die Vorschulkinder mit dem Thema Ritter beschäftigt. Die Jungs haben Ritterhelme gebastelt und die Mädchen wurden zu Burgfäulein.

Nach einem kindergartenfreien Vormittag trafen sich alle 12 Vorschulkinder an den Lindenhöfen in Königsberg. Von dort ging die aufregende Reise nach der Verabschiedung von den Eltern los. Mit einem kleinen Snack und einer Trinkflasche im Gepäck wurde zur Burg Hohensolms gewandert. Während die einen wanderten, haben drei Eltern die Betten in der Burg mit eigener Bettwäsche bezogen und die Kuscheltiere und Kissen dazugelegt, um in der fremden Umgebung ein bisschen Heimatgefühl zu erzeugen und das Ankommen zu erleichtern.

Auf der Burg warteten neben der Erkundung des Geländes und dem Grillen am Abend mit Würstchen und klebrigen Fingern vom Marshmallow-Essen, ein tolles Ritterfest, eine spannende Geschichte mit Drachen und eine Nachtwanderung. Spät, voll mit vielen Eindrücken und müde von den Erlebnissen, ging es dann ins Bett. Nach einer kurzen Nacht, half das Frühstück müde Geister zu wecken und die Energiereserven wieder aufzufüllen, denn die wurden bei der anstehenden Schatzsuche gleich wieder benötigt. Nach dem Mittagessen, warteten dann alle Eltern am Eingang der Burg darauf, ihre Kinder in Empfang zu nehmen. Stolz wurden die selbstgebastelten Schilde, Helme und Hüte gezeigt und auch das Bett, in dem man die Nacht verbracht hatte. Wer wäre an diesen Tagen nicht gerne mal Mäuschen in der Burg gewesen, um ein bisschen von dem mitzuerleben, was diese besonderen Tage für unsere Kinder bereit gehalten haben?!

Die Kosten für die Übernachtung in Hohensolms hat der Förderverein für alle Kinder übernommen.  

"We are singing in the rain" beim Waldtag 2019...

Als es am Samstag morgen ums Aufwachen ging, haben sich sicher die meisten Eltern, der für den Waldtag angemeldeten Kinder gedacht: Oh nein, die Wettervorhersage hat Recht behalten. Tropfen auf dem Dach, Tropfen am Fenster, Tropfen und Pfützen einfach überall und ein Blick aufs Thermometer zeigte auch nicht gerade warme Temperaturen. Nach kurzer Nachfrage, ob denn der Waldtag auch bei diesem Wetter (#patschnass) stattfinden würde und der Bestätigung, haben sich 19 Kinder in Regenklamotten und 3 Eltern zusammen mit der Erlebnispädagogin Sabine Schlicksupp vom Atzbacher Waldparkplatz mutig auf den Weg in den Wald gemacht.
Dort wurde eine Annahme gleich mal widerlegt: Im Wald ist es bei Regen gar nicht sooo schlimm. Aber nach stundenlangem Dauerregen ist es auch im Wald einfach überall nass und man würde nicht mal merken, wenn es "draußen" aufhören würde zu regnen, weil auf den Blättern immer noch genug Tropfen sind, für weitere Regenschauer. Man lernt also nie aus...
 Nur die Regenwürmer haben sich pudelwohl gefühlt und landeten zur näheren Betrachtung an dem Vormittag gleich mal unter der Lupe.

Eine Plane diente uns als Unterstand und mit einem Faden dran auch als Regenrinne zum Händewaschen. Unter der Plane konnte man sich ein wenig vor Regen schützen, den trockenen Platz haben einige Kinder zum Schnitzen genutzt und der kleine Snack unter der Plane zwischendurch, brachte auch ein wenig Energie zurück. Und auch wenn es anstatt Keksen, Nüsse, Äpfel und Banane gab, haben wir uns gefragt: Wer hat eigentlich den Keks aus der Dose geklaut? Also ich, wars nicht...












Nachdem die Regeln für den Waldtag geklärt waren, wurde mit dem Lied vom Taubenhaus die Kinder gruppenweise in den Wald geschickt, um zu probieren, wie es sich auf nassem Waldboden eigentlich bewegt. Das konnten alle dann auch noch bei "Sitz Hase, lauf Hase" ausprobieren, beim Fußballspiel und beim Durchstreifen unseres Waldgebietes. Auf der Slackline konnten die Kinder ihre Balance unter Beweis stellen und auf der Seilsonne, mit der wir zunächst das Geburtstagskind und dann auch nach und nach alle anderen Kinder, die Lust hatten, haben hochleben lassen.

Mit pitschepatschen Jacken, matschigen Schuhen und kalten Händen haben wir die Grillhütte sehnlichst erwartet, bei der die Eltern, vor allem aber auch frisch gegrillte Würstchen, Brötchen, leckere Salate und das Grillfeuer zum Stärken und Aufwärmen warteten. Auch Kaffee, Tee und Kuchen trugen dazu bei, dass wieder mehr gelächelt wurde. Und nachdem alle Kinder wieder gestärkt, aus ihren nassen Klamotten rausgeschält waren und in trockene rein, hatten sie schon wieder Lust weiter im Regen zu spielen. Auch wenn wir uns für den Waldtag im nächsten Jahr wieder besseres Wetter wünschen, war es ein toller Tag und jede Menge Eltern haben dafür gesorgt, dass er zu diesem werden konnte.